Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, liebe Gäste unserer Homepage,

ich freue mich sehr, dass sie unsere Gemeinde auf diesem Wege besuchen. Auf den nächsten Seiten möchten wir ihnen unseren liebenswerten und lebenswerten Ort vorstellen. Informieren sie sich und lernen sie uns kennen. Wir freuen uns, wenn sie mit Interesse in unseren Seiten stöbern und wir ihnen mit den hinterlegten Informationen weiterhelfen können. Wenn Fragen bei ihnen offen bleiben, werden wir ihnen gerne auch persönlich weiterhelfen, oder sie wenden sich an die Verbandsgemeindeverwaltung in Diez. Viel Spaß bei ihrem Streifzug!

Mit freundlichen Grüßen
Peter Solbach
Bürgermeister

Lage

Das Dorf liegt beschaulich im Tal umgeben von kleinen Hügeln und Auen. Schöne Spazierwege führen in die nähere Umgebung, der Halfterweg mitten durchs Dorf auf seiner Route von Diez nach Obernhof. Im alten Ortskern sind aufwendig renovierte Fachwerkhäuser zu sehen. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Diez an der A 3 etwa 7 km entfernt nördlich von Diez. Südlich von Diez verläuft die B 417 in etwa 1 km Entfernung zur Ortschaft. Heistenbach ist über die Buslinie 540 des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel direkt an Diez und Limburg an der Lahn angebunden. Die nächstgelegenen ICE Fernbahnhöfe sind der Bahnhof Montabaur und der Bahnhof Limburg Süd.

Ortsname

Namensgeber des Ortes war möglicherweise ein Baum, der in der Umgebung des Bachlaufes häufig angetroffen werden konnte, der Heister. Es handelt sich dabei um die mittelhochdeutsche Bezeichnung für einen jungen Baum, meist eine Buche (Heistenbach = Buchenbach). Die Schreibweise des Ortsnamens war jahrhundertelang uneinheitlich. Zwar fing es in einer ersten urkundlichen Nennung mit "ey" an, doch war "ei" seit seinem Erscheinen in der zweiten Urkunde am 16. Juli 1328 im weiteren 14. Jahrhundert dominierend. Im 15. Jahrhundert schien sich "ey" durchsetzen zu können, während "ei" und "ey" in der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert annähernd gleich häufig verwendet wurden. Nach 1546 hat Heistenbach mit "ei" endgültig die Oberhand gewonnen.

Das Wappen

Seit 1816 ist ein silberner Laubbaum auf grünem Boden und vor rotem Hintergrund das offizielle Dorfwappen. Rot war eine der Wappenfarben der Grafen von Diez.
Die Heistenbacher halten den Baum im Wappen für eine Linde, da sie glauben, dass die Linde am Brunnen ("Lindenborn"), die 1891 einem Unwetter zum Opfer fiel, im Wappen verewigt wurde.

Geschichte

Keltische Hügelgräber auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Heistenbach zeugen von einer frühen Besiedlung. Heistenbach selbst wurde am 4. März 1319 erstmals urkundlich erwähnt. 1795 vorübergehend französisch besetzt, war der Ort ab 1806 Teil des Herzogtums Hessen-Nassau, das 1866 von Preußen annektiert wurde. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.
Zwischen 1828 und 1967 hatte Heistenbach eine eigene Volksschule. Heute gehört der Ort zum Einzugsgebiet der Schulen in Diez.
Bis ins 19. Jahrhundert wurde in der Umgebung von Heistenbach Eisen- und Manganerz abgebaut. Der Abbau wurde 1883 eingestellt.